Reisebericht - 1. Woche               2. Woche   -   3. Woche   -   4. Woche 



Bilderauswahl 1

Tag 1 - Dienstag 25.04.2006


Start: Frankfurt
Ziel: Los Angeles
Route: Nur bis zum Hotel

Gefahrene Meilen: 50

Hotelkritik: Das Embassy Suites ist super gelegen und sauber wie gewohnt.
Eine 2-Raum Suite mit zusätzlichem Waschbecken im Schlafzimmer. Jessi schläft im Wohnbereich auf einem gemütlichen Ausklappbett. Eine kleine Küche macht die Suite komplett. - Jederzeit wieder Embassy Suites...

Bericht:
Puuuuuh angekommen! Nach der ersten Dusche geht es uns besser. Die Reise war anstrengend, aber nicht so heftig wie ich eigentlich erwartet hatte.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, sprich der Taxiservice hatte nicht wirklich unsere Notiz, dass wir zu Dritt und mit großen schweren Koffern reisen, gelesen und die Lufthansa hat uns beim Einchecken auch das Leben schwer gemacht.
6.00 Uhr sollte das Transfertaxi kommen. Nachdem um 5.30 Uhr ein Anruf der Zentrale kam, wie groß denn unsere Koffer seien, waren wir leicht beunruhigt und haben bereits befürchtet, dass ein PKW geschickt wird. Wir haben Jessis kleineren Koffer extra in Richis großen Tauchkoffer gepackt um genügend Stauraum für unsere sicherlich zahlreichen J Einkäufe zu haben.
Um 5 nach 6 kam der Wagen dann endlich, ein Mercedes Kombi – ha ha, auf der Rücktour wird er definitiv nicht reichen. Es dauert ca. 10 Minuten bis ein Weg gefunden ist zumindest die Koffer im Fond zu verstauen, das komplette Handgepäck wird zwischen Jessi und mich gestapelt. Dann der Schreck: die Kofferraumlampe blinkt auf beim Losfahren. Insgesamt müssen wir noch 2 x in der Kapellenstraße anhalten, dann ist sie auch wirklich zu – gut dass es diese Warnsignale bei den neuen Autos gibt, ich habe uns im Geiste schon unsere Habseligkeiten auf der A3 einsammeln sehen, während der Flieger nach LA über uns entschwindet ... also noch einmal gut gegangen.

In Frankfurt waren wir flott, den leichten Berufsverkehr um diese Uhrzeit hatte Richi bereits fachmännisch in die Abholzeit einkalkuliert. Aufgrund seiner silbernen Frequent Traveller Card dürfen wir bei der Business Class einchecken – klasse wieder etwas Zeit gespart – es macht Spaß an langen Schlangen vorbei zu gehen. Leider landen wir bei einer wohl amerikanischen Mitarbeiterin, für die die Lufthansa Regeln Gesetz sind. Wir dürfen pro Person 2 Gepäckstücke a 23 kg mitnehmen. Also insgesamt 138 kg. Die haben wir bei weitem nicht dabei, aber eben anders verteilt, wir hätten wohl das Kleingedruckte lesen sollen. Auf jeden Fall sind wir gezwungen, wenn wir kein Übergepäck zahlen wollen, Jessis Koffer wieder aus der Tauchtasche zu nehmen und beide Teile einzeln aufzugeben. Sobald nach der vorher durchgeführten Durchleuchtung ein Koffer nochmals geöffnet wird muß man aber wieder zurück und nochmals durchleuchten lassen. Netterweise „beaufsichtigt“ uns aber eine Securitymitarbeiterin, so dass uns zumindest dieser Weg zurück erspart bleibt. Ein Koffer ist immer noch etwas zu schwer. Jessi und ich, wollen etwas herausnehmen und in den nun nahezu leeren Tauchkoffer packen, aber Richi – langsam sichtlich entnervt - entscheidet lieber Übergepäck zu zahlen. Hätte er gewusst, dass er dafür wieder in den Abflugbereich A – Schalter 137 geschickt wird, hätten wir die Zeit sicherlich ebenso zum Umpacken genutzt. Also wieder zurück zu A um dann wieder zu B zum Abflug zu starten. So langsam ist unser kompletter Zeitpuffer aufgebraucht, gut dass wir großzügig kalkuliert haben – ich fürchte mein Chef wäre an diesem Tag nicht geflogen, hätte allerdings auch nicht so viel Zeug mitgenommen :-) - by the way liebe Grüße an mein pr1mus Team.

So nun sind wir also durch alle Sicherheitskontrollen durch – denken wir – und machen einen Bummel durch den Duty Free, während Richi sich noch schnell mit 2 Bekannten aus dem Amerikaforum trifft, die eine halbe Stunde vor uns nach San Francisco starten und die wir voraussichtlich noch einmal in Las Vegas treffen, wo unsere Touren sich kreuzen.
Dann erneut ein Schild, in dem die Fluggäste für Flug LH456 nach LA herausgewunken werden. Noch einmal wird unser Handgepäck durchleuchtet, noch einmal Jessis Bauchnabelpiercing entdeckt. Bei mir piepst nix – ich bin schnell fertig. Dann warten wir noch ca. 1 Stunde im Wartebereich B22. Da unsere Maschine noch auf Zubringermaschinen von Swissair, Air New Zealand, Air India usw. – ein richtiger Multikultiflug – wartet, haben wir eine 20 minütige Verspätung um letztendlich doch mit einigen leeren Plätzen zu starten, da eine Maschine es dann wohl doch nicht mehr geschafft hat.
 
to be continued...

UPDATE 25.4.
Nach einem ruhigen Flug in LA angekommen, gehen wir aus dem Flughafengebäude ca. 30 Meter bis zum Pickup von ALAMO. Der Bus bringt uns in ca. 10 Minuten zum ALAMO Gelände außerhalb des Flughafens. Nach Vorlage des HolidayCar Vouchers erwähnt der Angestellte, nach Begutachtung unseres Gepäcks :-), dass evt. ein größerer SUV als gebucht für uns passender wäre. Wir könnten jederzeit zurück kommen und ein Upgrade machen. Wir schauen uns erst mal die verfügbaren Autos an. Gerade als wir zu der SUV Reihe kommen, fährt ein frisch gewaschener Chevy-Trailblazer vor. Der Kofferraum ist groß genug für uns und der Wagen hat erst 2000 Meilen drauf. Den nehmen wir! Jetzt noch schnell das Navi eingebaut und 5 Minuten später sind wir auf der Strasse. Die Route zum Hotel ist problemlos in 30 Minuten zu schaffen und das Navi funktioniert hier einwandfrei.
Unser Zimmer im Hotel ist um 15:00 Uhr noch nicht ganz fertig, daher lassen wir das Gepäck hier und fahren in eine 3 Minuten entfernte Shopping Mall. (RB)

Auch die ist mit dem Navi ohne Umwege gefunden. Nach meiner anfänglichen Skepsis bin ich bereits nach den ersten Kilometern vom Navi restlos begeistert, beraubt es mich doch meines Jobs: der Kartenleserei. Das kann ich wirklich gut und wir haben immer alles wunderbar gefunden, aber das Navi gibt mir nun die Möglichkeit den Blick aus dem Fenster zu genießen und nicht nur in die Karte zu stecken. Die ersten km verfolge ich noch brav mit dem Finger auf der Karte, die nette Stimme könnte ja einmal rechts und links verwechseln, aber zwischenzeitlich sind auch diese Bedenken ausgeräumt.

Nach einem kurzen Snack, Geschäftecheck (Jessi und ich beschließen wieder zu kommen !) und einem ersten Walmart Einkauf, der uns mit Wasser und kleinen Snacks versorgt, fahren wir zum Hotel zurück um unsere Suite im Embassy zu beziehen. Wir sind begeistert: 2 Zimmer, ein Bad, eine kleine Kitchenette. Für Jessi eine breite Ausklappcouch, in unserem Schlafzimmer ein extra Waschbecken mit Fön und großem Spiegel. Klasse – das gibt schon ´mal keine Probleme, wenn wir uns morgens zu Dritt fertig machen müssen.  
Wir Duschen erst einmal und beschließen zu Fuß zu einem ca. 300 m entfernten Outback zu laufen – ja es gibt wirklich eine Fußgängerampel über die 8 spurige Straße – unglaublich.
Das Essen ist der Hammer, – wir sind alle ziemlich platt und ordern nur 3 Starter (Vorpeisen). Hiervon bleibt soviel übrig, dass wir um ein Doggybag nicht umhin kommen. Es sind einfach Riesenportionen, wie ich sie selten gesehen habe.
Zurück im Hotel sinken wir nur noch in unsere Betten und schlafen gegen halb 9 tief und fest. (DB)



Tag 2 - Mittwoch 26.04.2006


Start: LA
Ziel: LA
Route: Stadrundfahrt

Gefahrene Meilen: 0

Hotelkritik: wie Vortag

Bericht:  
Wir schlafen nahezu durch und stecken den Jetlag  recht gut weg. Früh wach sind wir trotzdem und die Aufregung vor dem heutigen Tag lässt uns auch nicht mehr schlafen. Also machen wir uns fertig und starten zu unserem ersten Frühstück, dass im Embassy inbegriffen ist. Wir können uns nicht beschweren, jeder bekommt sein Omlett mit den gewünschten Zutaten, Hashbrowns, Bacon, Pancakes, Toast und richtig leckeres frisches Obst. Saft, Tee, Kaffee – alles da!
Um 8.40 Uhr ist Pickuptime für unsere Stadtrundfahrt. Mit deutscher Pünktlichkeit stehen wir 5 Minuten früher parat um dann doch bis 9.00 Uhr zu warten bis unser Büschen endlich kommt. Eine LA Grand Tour mit VIP Tours haben wir gebucht, da diese Firma unser Hotel  auf der Abholliste hat und wir so teuere Parkgebühren und vor allem die Parkplatzsuche in der City sparen.
Entgegen der enttäuschenden Wettervorhersage in der Morning TV-Show, die nicht nur Regen sondern auch Gewitter angekündigt hat, erwischen wir einen wunderschönen sonnigen Tag. Zwar viel zu dick angezogen, da wir den Jungs vom Frühstücksfernsehen vertraut haben, aber lieber sonnig und zu warm angezogen als anders oder ???

Wir fahren an alle markanten Punkte in LA, sehen die City Hall, das Chinese Theatre, das Kodak Theatre (Home of the Oscar), Beverly Hills, Rodeo Drive, Hollywood, Walk of Fame,  Venice Beach und den Yachthafen mit einer unglaublichen Anzahl der schönsten Boote. Es ist eine tolle Tour, unser Fahrer Billy ist ein lustiger Kerl und gibt uns an allen markanten Punkten 20, 30 oder 40 Minuten Zeit auszusteigen und alles anzuschauen. Zum Mittagessen geht es in den Farmers Market, eine Ansammlung von unzähligen Ständen unter freiem Himmel, die ihre Gerichte in allen Variationen anbieten.  Eine Stunde Zeit gibt uns Billy hier, wir entscheiden uns von  Roastbeefsandwich über Pizzataschen, frischen Obstsalat, Vanillecappuccino und ein leckeres Teilchen. Jeder probiert bei jedem und bei strahlendem Sonnenschein genießen wir unser Stündchen Pause.


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Enttäuscht sind wir lediglich, dass die im Internet gekündigte Fahrt zu den Moviehomes entfällt, dabei hatten Jessi und ich uns schon so darauf gefreut – das war wirklich ärgerlich, so dass wir VIP Tours nicht wirklich empfehlen können. Billy meinte, dass bereits seit 3 Jahren die Tour so nicht mehr angeboten würde – insofern keinesfalls hier auf die Angaben im Internet, die total veraltet scheinen, verlassen!

Glück haben wir dafür auf der Rückfahrt: unser Hotel wird als erstes angefahren, so haben wir ab halb 4 Freizeit, die Jessi und ich kurzerhand beschließen in der gestern inspizierten Mall zu verbringen. Shop until you drop … Richi fährt mit,  da ein(!) Geschäft auch ihn interessiert hat . Dann fährt er zurück zum Hotel und ruht sich mal ohne seine Frauen aus, wir verabreden Abholzeit um 20.00 Uhr. Bereits um 19.15 ist Jessi und mir klar, dass das nicht reicht und wir SMSen 21.00 Uhr als neue Abholzeit, da das Center dann schließt gibt’s hier auch keinen weiteren ‚ Aufschub mehr L für die Mädels .... Auf jeden Fall schlagen wir zu: einen Berg Klamotten für wenig Geld und ein paar Kleinigkeiten.  Jessi beginnt zu überlegen wie sie bei den günstigen Preisen ihr Taschengeldbudget aufbrauchen soll, aber ich bin sicher da wird uns noch etwas einfallen :-) ...
Fürs Abendessen kaufen wir ein paar Brezeln und machen unser Doggybag vom Vortag in unserer Mikrowelle warm. Dann fallen wir müde, mit supervielen und superschönen Eindrücken ins Bett und schlafen gleich ein ... (DB)


Tag 3 - Donnerstag 27.04.2006


Start: LA
Ziel: LA
Route: Universal Studios, Santa Monica

Gefahrene Meilen: 50

Hotelkritik: wie Vortag

Bericht:
Nachdem wir uns recht früh aus dem Bett gemacht und gefrühstückt haben machten wir uns auf den Weg zu den Universal Studios um pünktlich zur Öffnungszeit (10 Uhr) dort anzukommen. Unsere berechnete Zeit erwies sich allerdings als zu knapp, da auf unserem Weg sehr viel Stau war, wie es in LA üblich ist. So kamen wir erst um halb 11 in den Universal Studios an, doch durch ein preferred parking Ticket, welches 17 $ kostete (ein normales Ticket kostet 10 $) waren wir innerhalb weniger Meter an der Kasse und unser Tag konnte los gehen. Das Abholen unserer Frontlinetickets erwies sich jedoch als kleines Problem, da man diese nicht an der Kasse erhalten hat (was logisch wäre, aber wir sind ja in Amerika) sondern an einem Stand, der mitten im Park liegt. Nachdem wir dieses Problem gelöst hatten machten wir uns auf den Weg zur Universal Studio Tour.


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Durch unsere Frontlinetickets konnten wir an der Warteschlage vorbeilaufen und uns direkt einen Stern sichern, welcher für einen Platz im Trolley steht.
Los ging die Fahrt bergab in die Studiokulisse, dort sahen wir Straßen aus New York und Europa. Für Europa wurden einfach die Straßennamen ausgetauscht und schon war es Deutschland oder Frankreich. Für die Amis sieht in Europa alles gleich aus. Auf der Tour gab es immer wieder kleine Stops, einmal fing die Erde an zu beben, der Asphalt neben uns brach auf und der Tankwagen rutsche auf uns zu und explodierte. An einem weiteren Stop konnten wir sehen wir in einem Film regen gemacht wird und wie eine Flut einen Berg runter auf unsere Trolley zukam und alles mit sich riss. Diese Szene wird in dem Film „Big fat liar“ zu sehen sein. Wir machten noch viele weitere spannende Stops doch diese alle zu beschreiben würde zu lang dauern. Auf der ganzen Tour wurden uns gleichzeitig über Monitore in der Bahn immer die entsprechenden Filmszenen eingespielt. Wir fuhren an den Hallen vorbei in denen die Innenaufnahmen von CSI, Desperated housewifes, Las Vegas, Lost, Crossing Joarden, Alias, O.C. California ... und vielen weiteren Serien gedreht werden. Außerdem wird hier Jay Lenno’s tonightshow gedreht und viel viel mehr. Den Aufbau der Aussenaufnahmen zu Desperates Housewifes (Viktoria lane) konnten wir sogar sehen.
Nach dieser sehr interessanten Studio Tour gingen wir weiter zu „Back to the future“, eine im Flugsimulator sehr rasante Fahrt durch die Zeit, auf welcher wird Biff verfolgt haben und die Welt vor ihm gerettet haben. Diese Attraktion hat Dany am besten gefallen hat.
Und schon ging es weiter zu Shrek 4D, ein lustiger 4D Film mit den Heden aus Shrek. Dort wurden wir durch Shrek’s Niesen nassgemacht und konnten sogar den Wild spüren. Eine lustige Attraktion für die ganze Familie.
Nach einem kleinen Mittagssnak ging es weiter zu Waterworld. Wir waren schon sehr spät dran doch durch unsere Frontlinetickts bekamen wir sehr gute Plätze. Vor der Show sorgten ein paar Animateure für sehr viel Spass und einige in der ersten Reihe, wo wir glücklicherweise nicht saßen, wurden sehr nass. Waterworld ist eine sehr gute Stuntshow mit einer riesigen Wasserschlacht und Feuerwerk. Die Bösen hießen „Smokers“ und alle waren auf der Suche nach der Karte Tryland. In Anschluss an die Show bekamen wir durch unsere Frontlineticktes von 2 Schauspielern die Hintergrundgeschichte zu dieser Show erzählt. Einer dieser Schauspieler hat in Alias mitgespielt und die Frau in Waterworld.
Nach dieser atemberaubenden Show ging es weiter zu Van Helsing, welches sich als ein sehr großer Flop herausstellte. Eine weitere Attraktion „fear factor“ war leider geschlossen, da dort gefilmt wurde.
Auf dieser Ebene waren wir mit allen Attraktionen fertig und sind nun mit einer sehr langen Rolltreppe auf eine Ebene gefahren, die weiter unten lag.
Da ging unser Spass nun weiter. Es begann mit einer schnellen Achterbahnfahrt „The Mummy“, die ich leider allein machen musste, da die Weicheier ;) Dany und Richie sich nicht trauten. Die Fahrt stellte sich als großer Spaß heraus, eine Achterbahnfahrt im Dunkeln durch die Gänge des Tempels der Mumie, aber für Danys und Daddys Rücken wäre es echt zu hart gewesen. :-) Sie aßen währenddessen ein leckeres Eis.
Weiter gings nun mit Shows in denen gezeigt wurde wie Feuereffekte (Backdraft) in Filmen gemacht werden, bluescreeneffekte eingesetzt werden, sounds gemacht werden, z.b. Pferdegetrampel und wie Verletzungen simuliert werden. Diese beidem Shows waren sehr interessant.
In einem Souveniershop kauften wir uns nun Regenponchos damit wir auf der Jurrasic Park-Wasserbahn nicht nass wurden. Wir sahen sehr bescheuert aus aber immerhin besser als nass.
Auf dieser Ebene hatten wir nun auch alles erledigt und machten uns wieder auf den Weg nach oben üben die lange Rolltreppe um uns zur letzen Attraktion zu begeben.
Terminator 3D, eine Mischung aus 3D-Film und echten Schauspielern. Die Show war sehr gut gemacht und wir waren froh dass wir sie trotz unserer Müdigkeit noch gemacht haben. Es war inzwischen nun schon 5 Uhr und um 6 Uhr sollte der Park schliessen. Auf einer Bank genossen wir noch ein paar Minuten die Sonnenstrahlen und machten uns dann auf den Weg zurück zum Auto. Unsere Frontlinetickets erwiesen sich im laufe des Tages als sehr nützlich. So konnten wir immer an allen Schlangen vorbeilaufen und mussten nirgends lange anstehen. So konnten wir innerhalb eines Tages alle Attraktionen mitmachen und alles sehen. Es war ein sehr schöner Tag in den Universal Studios.
Durch unser preffered parking ticket konnten wir direkt von dem Parkplatz runter fahren und mussten in keiner langen Schlange stehen.
Aufgrund des guten Wetters entschieden wir uns noch zum Santa Monica Pier zu fahren.
Der Strand war traumhaft und ganz vorne am Pier saßen Angler und dort wurde auch die Schlussszene zu „Falling down“ mit Michael Douglas gedreht. Auf dem Pier befindet sich eine kleine Kirmes und es war einfach sehr sehr schön dort. Wäre nicht kurz vor Sonnenuntergang noch eine Wolke aufgetaucht hätten wir noch einen schönen Sonnenuntergang sehen können.
Nun machten wir uns auf den Heimweg und packten unsere Koffer, da es am nächsten Tag schon weiter nach San Diego ging.
(Jessica Bauer)


Tag 4 - Freitag 28.04.2006


Start: LA
Ziel: San Diego
Route: Long Beach, Newport Beach OC, San Diego, HW#1 

Gefahrene Meilen: 150

Hotelkritik: Sehr sauberes Zimmer im Hampton Inn

Bericht:
Heute ist Wunschtag.
Nach dem wie immer leckeren Frühstück sind wir aufgebrochen nach San Diego.
Unseren ersten Stop machten wir allerdings noch in LA bei der Queen Mary in Long Beach. Es war Richies Wunsch das Schiff anzuschauen, wobei wir auf die Innenbesichtigung aufgrund der hohen Eintrittskosten von 22,95 $ verzichtet haben. Entlang der Küste ging es dann auf den Highway #1 (Pacific coast highway) in Richtung Süden.
Eine wunderschöne Route entlang der Küste, die uns zwar mehr Zeit kostet als der Interstate, dafür aber durch viele wunderschöne kleine Küstenorte führt. Jessis Wunsch, als großer Fan der Serie O.C. California, war es ein Wunsch den Strand von New Port Beach zu sehen. Aber sehen hat uns nicht gereicht, es hieß Schuhe aus und ab ins Wasser (mit den Füßen) Die erste Häuserreihe ist direkt an den Strand gebaut, es gibt auch kleine Elefanten dort (Jessi hat Heuschnupfen). Insgesamt gönnen wir uns eine halbe Stunde dort und genießen die himmliche Ruhe. Ein paar Meter weiter finden wir einen Subway fürs Mittagessen.
Jessi: “ Esse ich gerade wirklich ein Sandwich in New Port Beach?“
Nun heißt es abschied nehmen von New Port Beach und damit auch LA.
San Diego – Die schrillen 3 sind wieder auf Achse.
Wir sind früher als erwartet in San Diego und beschließen zunächst Richie einen weiteren Wunsch zu erfüllen und die USS Midway – einen Flugzeugträger zu besichtigen. Die ausgemusterte USS Midway wurde vor 2 Jahren als Museum zur Besichtigung freigegeben.
Wir zahlen den Eintritt (15 $ für Erwachsene und 8 $ für Jungendliche bis 17 Jahre) Ja, wir haben Jessi 3 Jahre jünger gemacht und als 17-jährige durchgeschmuggelt.
Es gibt eine kostenlose Audiotour in englisch, spanisch und japanisch. Die zu besichtigenden Ausstellungsstücke in und auf der Midway sind durchnummeriert und man tippt diese Nummer in seinen Audiocomputer und bekommt die entsprechenden Informationen aufs Ohr eingespielt. Auf dem Flugdeck sehen wir die Dampfkatapulte und Fangleinen für Starts und Landungen. Die ca. 5 cm dicken Stahlfangseile werden durch einen Luftdruckstoss ca. 12 cm vom Boden angehoben um es dem auf dem boden schleifenden Fanghacken des landenden Flugzeugs einfacher zu machen. Der Flugzeugträger ist sehr interessant und dieser Aufenthalt dauert 90 und nicht wie erwartet 30 Minuten.
Jetzt ist aber endlich Danys Wunsch an der Reihe. Vorbei am Café, bekannt aus „Top Gun“ geht es über die Coronado Bay Bridge nach Coronado Island. Die kleine Insel vor San Diego macht einen supergepflegten Eindruck, kleine Straßen mit bunten Villen in allen Farben  erinnern ein wenig an Cape Cod, für Danny einen der schönsten Plätze der Erde. Unser Ziel lautet 1500 Orange Avenue – das weltberühmte Hotel „del Coronado“


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Der wohl bekannteste hier gedrehte Film ist „Manche mögen’s heiß“ mit Marilin Monroe. Schon der Garten vor der Hotel ist en Traum. Hinter dem Hotel dann der Blick aufs Meer und die wunderschönen Sonnenterasse mit großen Pool und Bar. Hier gibt’s dann einen Pina Colada – einfach traumhaft und ohne Worte.
Da wir erst frühen Nachmittag haben und das Wetter gerade traumhaft ist entschließen wir uns noch zu einem Ausflug nach La Jolla zu machen. Hier parken wir das Auto in einer kleinem Bucht und beobachten Pelikane und sehr mutige Schwimmer, die sich in die kalten Wellen des Pacific stürzen und ca. 1 Meile schwimmen. Später erfahren wir, dass die Häuser mit Meerblick hier nicht unter einer mio US$ zu bekommen sind. Ok, hier ziehen wir nicht hin. Nun geht es aber ab in Richtung Hampton Inn. Unser Navi leitet uns wie immer zügig zum Hotel. Schon die Lobby sieht edel aus. Unser Zimmer ist mit einem großem King Bett und einer Schlafcouch wieder großzügig für uns ausgestattet. Selbst einen kleinen Balkon mit 2 Stühlen haben wir. Kühlschrank, Mikrowelle und Spüle sind ebenfalls vorhanden. Das Zimmer ist sehr sauber. Heute Abend geht’s zu Denny’s und es gibt endlich unser erstes Steak. Hier ist das Essen wie immer lecker und günstig. Mit vollen Bäuchen laufen wir zum Hotel zurück und fallen müde in unsere Betten, denn am kommenden Tag heißt es um 8 Uhr Abholung zur Stadtrundfahrt.



Tag 5 - Samstag 29.04.2006


Start: San Diego
Ziel: 
San Diego
Route: La Jolla, Hotel Del Coronado, Hafenrundfahrt, Tijuana Mexico

Gefahrene Meilen: 20

Hotelkritik:
wie Vortag

Bericht:
Um kurz nach 8 werden wir vor dem Hotel zur San Diego Stadtrundfahrt abgeholt. Der Zubringerbus führt uns zunächst zum Busterminal am Hafen. Wir haben die 3 in 1 Grandtour gebucht. In der Nähe des Busterminals liegen einige Museumsschiffe u.a. das 3-Mast Segelschiff aus dem Film „Master and Commander“ mit Russel Crowe.


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Es gibt eine kurze Rundfahrt durch Down Town San Diego inklusive des berühmten Gaslamp-Quarters. Hier hat sich nach seiner wilden Zeit Whyatt Earp zur Ruhe gesetzt.
Der erste Stop der Stadtrundfahrt ist witzigerweise wieder das Hotel Del Coronado, welches wir heute bei wolkigem Wetter besichtigen. Gut, dass wir uns gestern die Zeit genommen haben und es bei strahlend blauen Himmel genießen konnten, denn der Busfahren gibt uns nur 20 Minuten, die wir für eine Innenbesichtigung nutzen.
Weiter geht’s nach La Jolla. Wie wir feststellen haben wir gestern wohl schon die markantesten Punkte abgefahren.
:-) Heute haben wir allerdings das Glück, dass wir auch die Seelöwen sehen, die dort einen eigenen Strandabschnitt haben.
Vor hier aus geht es in den alten Teil von San Diego. In Old Town haben wir eine Stunde Zeit zum shoppen und essen. Bis auf 2 sind alle Häuser hier neu aufgebaut, da in der Gründerzeit von Kalifornien nur sehr instabiler Mörtel verwendet wurde. In diesem Teil von San Diego wurde Kalifornien gegründet.
Nun geht die Fahrt zurück Richtung Hafen wo unsere 1-stündige Hafenrundfahrt beginnt. Pünktlich zur Bootsfahrt bricht die Wolkendecke auf und die Sonne scheint. Die Tour führt uns vorbei an der USS Nimitz einem der bekanntesten Flugzeugträger. Die USS Nimitz wurde auch für Dreharbeiten zum Film “Der letzte Countdown“ mit Kirk Douglas genutzt. Vorbei an den Navytaucher Ausbildungsplätzen führt uns die Route zu den Trainingsarealen für Navy Delfine und Seelöwen. Weiter geht es zum U-Boot Hafen. Dort werden die US Navy Boote nach ihren langen Seereisen gewartet. Wir haben Glück und sehen wie mitten im Kanal ein U-Boot Vorräte und Treibstoff bunkert. Dies passiert nach alter Manier immer noch mit Menschenketten, die die Proviantstücke einzeln weiterreichen und somit an Board transportieren. Auf unserem Weg zurück zum Anlegeplatz kommen wir noch am Hangarbereich vorbei in dem die Navy Kampfjets gewartet und auf den nächsten Flugzeugträgereinsatz vorbereitet werden. Auch hier im Hafen gibt es schwimmende Holzinseln auf denen sich Seelöwen sonnen. Vom Wasser aus hat man einen traumhaften Blick auf die Skyline von Down Town San Diego.
Weiter geht es mit dem Bus Richtung mexikanische Grenze. Die Einreise ist extrem simpel, nicht einmal die Pässe werden kontrolliert d.h. es gibt auch leider keine Stempel. Schwups sind wir in Mexiko. In Tijuana (ca. 40 min entfernt von San Diego) ist Shopping angesagt (ob die auch Magneten haben???). Hierzu stehen uns 2.5 Stunden zur Verfügung. Mittlerweile ist es halb 3 und was wäre Mexiko ohne ein richtig mexikanisches Essen. Wir ordern Quesadillas, Enchiladas, Burritos und Taccos mit verschiedenen Füllungen. Natürlich gibt es Sol dazu und als Vorspeise bekommen wir Taccos mit frischer, hausgemachter und richtig leckerer Salsa. 24 $ kostet uns der ganze Spaß für uns 3 zusammen incl. Getränke also ein leckeres Schnäppchen. Frisch gestärkt stürzen wir uns ins Gewühle und es heißt mal wieder Shop till you drop. Als erstes besteht Richi auf dem typischen Tourifoto. Wir werden verkleidet mit Umhängen und Sombreros und Jessi muss einen schwarz-weiß angemalten (das machen die um den Kontrast auf den schwarz-weiß Bilden zu erhöhen) Esel besteigen während Richi und Dany auf der Kutsche dahinter Platz nehmen (da hat der Esel noch einmal Glück gehabt) . Dann wird ein Foto mit einer uralten Plattenkamera von uns gemacht und sofort entwickelt. Die Jungs nehmen noch nicht einmal Handschuhe, wenn sie hier mit Entwickler- und Fixiererflüssigkeit hantieren. Aus den anfänglich bezahlen 10$ werden am Ende13$, da uns noch für jedes der 3 ca. 9x13 Fotos Pappumschläge aufgeschwatzt werden – außerdem braucht der Esel Futter. Nun zum Thema Shoppen: Wir wurden vor falschem (mexikanischem) Silber gewarnt, da selbiges nur eine wilde Legierung mit sehr viel Blei ist. Man soll immer auf die Stempel 925 oder Sterling achten. Bei fast allem hier kaufbarem ist Handeln angesagt. Der Tourguide wies uns auf hier in Mexiko extrem günstigen flüssigen Vanilleextrakt hin. Wie haben dann auch 0,7 l der höchsten Qualitätsstufe für 7 $ gekauft. Diesen Vanilleextrakt bekommt man in den Liquershops. Das gefährliche an diesen Liquershops sind die alkoholischen Proben, die man hier ständig gereicht bekommt. Damit ist man innerhalb weniger Minuten angetrunken. Jessi musste sich hier leider zurückhalten, da die Grenzkontrollen für in die USA sehr streng sind und sie angetrunken erst in die Ausnüchterungszelle gemusst hätte, da in den USA Alkoholgenuss unter 21 Jahren verboten ist. Natürlich wurde man vor jedem Shop zum Besuch eingeladen aber nirgendwo aufdringlich, ein Nein Danke wurde akzeptiert. Ein lustiges Detail waren die hier doch weit verbreiteten Deutschkenntnisse. Auf die Frage woher wir kommen hat uns fast jeder mit ein paar Brocken Deutsch geantwortet. Obwohl wir so nahe an den USA sind vermitteln die Menschen hier schon ein ganz anderes Lebensgefühl. Es geht alles viel lockerer und lustiger zu, teilweise gibt’s laute Musik auf den Straßen und Richi kann leider keine der berühmt, berüchtigten Stipbars besuchen. :-) Wir kaufen T-Shirts und Kühlschrankmagnete wie überall und für Dany gibt’s ein Silberschmuckset mit hellgrünen Steinen. Um Viertel nach 5 sind alle wieder pünktlich am Bus und es geht zurück nach San Diego. Die Einreise zurück in die USA ist erheblich schwieriger als die Ausreise. Wir müssen incl. aller gekauften Waren und Taschen den Bus verlassen und uns in die lange Schlange zur Zoll- und Passkontrolle anstellen. Die ganze Zoll- und Passkontrollprozedur kostet uns ca.
20 min und hinter der Grenze können wir zurück in den Bus, der ebenfalls zwischenzeitlich auf illegale Einwanderer gecheckt wurde. Der Bus bringt uns zu einem Parkplatz an der Interstate 5, dort werden wir in einen kleineren Bus umgeladen, der uns direkt zu unserem Hotel bringt. Wieder haben wir Glück, dass unser Hotel die erste Station ist. Jessi geht schon mal aufs Zimmer während Richi und Dany noch kurz zum Tanken fahren und bei Subway etwas zu essen besorgen. Da es morgen sehr früh in Richtung Las Vegas geht essen wir nur noch die Kleinigkeit auf dem Zimmer und ein leckeres Eis, packen unsere Koffer und gehen früh schlafen. (JB)



Tag 6 - Sonntag 30.04.2006


Start: San Diego
Ziel: Las Vegas
Route: Primm, Celine Dion im Cesars Palace

Gefahrene Meilen: 350

Hotelkritik: Wieder ein Embassy Suites - sehr sauber und nichts auszusetzen. Sehr schöner Pool.

Bericht:
Um viertel nach 5 klingeln unsere Handywecker. Heute ist Transfertag nach Las Vegas. Da wir für heute Abend Karten für Celine Dion haben wollen wir sicher sein, dass wir auch pünktlich ankommen. Ab 6 Uhr gibt es Frühstück und wir sind nahezu die ersten Gäste. Das „Hot Breakfast“ im Hampton Inn erweist sich als absolut lecker und ausreichend. Es gibt Hamburgerscheiben und Rührei, einen superleckeren Obstsalat mit Orange, frischer Ananas, Papaya, Melone, Weintrauben...Auch die Getränkebar lässt keine Wünsche offen, es gibt verschiedene Sorten Kaffee, Tee, Kakao und Fruchtsäfte. Der Orangensaft schmeckt wie frisch gepresst. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg, das Navi berechnet unsere Fahrzeit mit 7 Stunden 19 Min. Heute Morgen ist es bewölkt und wir haben leichten Nieselregen. Optimales Wetter für die Autobahn. Richi legt die 70 mp/h etwas großzügiger aus, was einem der Sheriffs missfällt. Uuuups – da wär sie also unserer erste Polizeikontrolle. Mit Blaulicht und Sirene stoppt uns der Sheriff und wir bereiten schon mal die Papiere vor. Dany sieht uns im Geiste schon alle breitbeinig mit den Händen am Dach an der Straße stehn. Aber der Officer will nur Führerschein und Fahrzeugpapiere sehen. Wir kommen mit einer mündlichen Verwarnung (82 Meilen sind hier einfach zu viel) davon.
Wir fahren mit etwas Herzklopfen weiter – die schrillen 3 sind wieder auf Achse. Die Strecke nach Las Vegas erweist sich als einfach (immer dem Interstate 15 folgen) und wenig spektakulär. Da es Sonntag ist haben wir sehr wenig Verkehr und kommen zügiger als vom Navi berechnet voran. Die eingesparte Zeit ermöglicht uns einen Stop in der Geisterstadt Calico.

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Hier wurde im 19. Jahrhundert Silber und Borax abgebaut und in dieser Zeit lebten hier in der Wüste 1800 Menschen. Die Stadt wurde komplett restauriert und ist heute, wie nahezu alles in Amerika, recht kommerziell aufgezogen. Die ganze Restaurierung wurde von Walter Knott (Knott’s Berry Farm, LA) gesponsert. Eine dort aufgeführte Schiesserei war sehr albern. Unser nächster Stop ist hinter der Staatsgrenze von Nevada in Primm. Hier gibt’s ein Fast Food Mittagessen bei McD und einen kurzen Besuch im Nevada Welcome Center in dem wir uns mit Infomaterial über Las Vegas ausstatten. Wir tanken noch schnell und dann geht’s schon wieder zurück auf die I-15, die uns direkt nach Las Vegas führt.
Gegen 14:30 Uhr sind wir in Las Vegas. Hier fahren wir erst einmal den Strip entlang- das muss sein. Wir schießen erste Fotos bei strahlend blauem Himmel. Die dünne Kleidung, die wir morgens gewählt haben erweist sich als richtig. Nun geht es ins Parkhaus des Caesars Palace wo wir noch unsere Celine Dion Tickets für den Abend abholen müssen. Ja, die Wege innerhalb des Hotels sind verwirrend, aber nach 20 Minuten umherirren finden wir den Ticketshop – vielleicht hätten wir jemand fragen sollen, der sich damit auskennt.... Nach Vorlage der benutzten Kreditkarte, eines Ausweises, der Club Celine Mitgliedskarte und der Reservierungsbestätigung bekommen wir dann endlich unsere Tickets und Dany hält ihr Geburtstagsgeschenk in Händen. Um schon sehr früh Tickets ordern zu können meldete sich Richi beim Club Celine an (25$ Mitgliedsgebühr). Damit war es möglich als einer der ersten speziell für Clubmitglieder reservierte Plätze zu buchen. Nun geht es zu unserem Hotel – wieder ein Embassy Suites nicht weit weg vom Strip gelegen.


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Hier kümmert sich Dany als erstes um unsere Wäsche, Jessi um den Pool und Richi macht ein Schläfchen. Abends machen wir uns fein und testen die „Managers Reception“ im Hotel. Dort gibt es warme und kalte Snacks sowie Cocktails zwischen 17:30 und 19:30 umsonst. Diese „Managers Reception“ gibt’s in allen Embassy Suites Hotels in Nordamerika. Dann geht es in Richtung Caesars Palace, wir finden auch schnell einen nahe dem Hotel gelegenen Parkplatz. Ab viertel vor 8 ist Einlass und wir sind pünktlich da – jetzt kann nichts mehr schief gehen, denn so ein bisschen Bauchweh hatten wir schon, dass das alles zeitlich ein bisschen eng wird. Alle Handtaschen werden am Eingang kontrolliert, den Fotoapparat muss Richi leider abgeben. Am Souvenirstand gibt es zunächst natürlich wieder einmal einen Magneten und die wohl teuerste Flasche Wasser unseres Lebens (0,5l für 5$ - dafür hat sie aber auch einen tollen Celine Dion Aufkleber). Wir haben fantastische Plätze in der ersten Reihe auf der ersten Empore. Beim Betreten des Collosseums verschlägt es uns erst mal den Atem. Eine riesige Bühne liegt vor uns, alles in den Farben rot-schwarz gehalten. Den Hintergrund der Bühne bildet eine riesige Leinwand, die zunächst mit einem großen goldenen Bilderrahmen und einem Lifebild beleuchtet wurde. Das Orchester sitzt verdeckt unterhalb der ins Bühnenbild integrierten Treppen. Kurz nach halb 9 ist es dann soweit. Der Saal wird dunkel und das Orchester stimmt die ersten Töne vom „A new day“ an. Auf die Leinwand wird eine riesige Treppe projiziert, auf der Celine an verschiedenen Stellen herunterzuschreiten scheint. Dann auf einmal steht sie da und beginnt und mit ihrer unverkennbaren Stimme zu singen. Der Sound im Collosseum ist phänomenal. Celine wird von vielen Tänzern unterstützt und die Show beginnt. Eine 2-stündige Show ohne Pause folgte und selbst Richi, der etwas skeptisch zu Beginn war, ist am Ende restlos begeistert. Hier hat sich der Eintritt wirklich gelohnt und wem die Musik von Celine gefällt, dem können wir das nur empfehlen. In jedem Fall war der Abend ein absolutes Highlight unserer bisherigen Tour. Wir machen noch einen kleinen Zug durchs Casino, verspielen die ersten Dollar und  fahren entlang des beleuchteten Strips zurück zum Hotel. Die Fahrt war wesentlich weniger anstrengend als erwartet muss man deutlich sagen. Diese erst lang erscheinende Etappe ist gut zu meistern. Und selbst der abendliche Showbesuch lies sich problemlos anschließen. Morgen haben wir einen locken Tag in Las Vegas vor uns. Zuallererst heißt das mal ausschlafen.
Gute Nacht.

An dieser Stelle eine kleine Info – wie wir diese Berichte zum großen Teil schreiben: Während der langen Transferzeiten hat Jessi im fond das Laptop auf den Knien, während wir alle gemeinsam die Texte formulieren und diktieren. Von daher nehmt uns bitte den ein oder anderen Rechtschreibfehler nicht übel – da ist Richi sicher gerade mal wieder durch ein Schlagloch gefahren ... – und außerdem wer Rechtschreibfehler findet, der darf sie behalten :-)


Tag 7 - Montag 01.05.2006


Start: Las Vegas
Ziel: Las Vegas
Route: Mandalay Bay - Sharkreef, Luxor - IMAX Film

Gefahrene Meilen: 25

Hotelkritik: wie Vortag

Bericht:
Schön ausgepennt. Der erste Tag ohne Wecker. Nach einem ausgiebigen sehr guten Frühstück im Hotel machen wir uns auf den Weg Richtung Stripende um Fotos vor dem berühmten „Welcome to Las Vegas“ Sign zu machen. Es war überhaupt nicht peinlich auf dem Mittelstreifen der 8 spurigen Straße zu stehen und lustige Tourifotos zu machen.


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 Dann gings für die schrillen 3 in die Parkgarage des Luxorhotels. Von hier aus hieß es dann Hotelerkundung zu Fuß. Innerhalb der Pyramide gibt es ein IMAX Kino, dort schauten wir uns einen 3D Unterwasserfilm „Deep See“ an. Unglaubliche Aufnahmen der Unterwasserwelt in phantastischer Qualität ließen selbst den Taucher Richi staunen. Mit 11,99$ war dieser Spaß nicht zu teuer und ist weiter zu empfehlen. Durch eine Passage machten wir uns auf den Weg ins Mandalay Bay um dort das „Shark Reef“ zu besichtigen – ein sehr fischiger Tag heute. Erst hier am Ticketschalter realisierten wir, dass es ein Combo-Ticket zusammen mit dem Unterwasser IMAX Film gibt. Nach Vorzeigen unserer Kinotickets haben wir doch noch 3$ Nachlass pro Ticket bekommen, sodass uns der Eintritt 13$ gekostet hat. Eine sehenswerte Attraktion für Unterwasserinteressierte. Mittlerweile wars schon wieder Mittagszeit und wir machten uns auf, unsere Getränkebestände aufzufüllen, die mittlerweile leer waren. Im Pizza Hut gab es noch eine „kleine“ Familienpizza (Durchmesser 40 cm). Die Bedienungen hier waren doof und unfreundlich, denn so schlecht ist unser Englisch nun auch wieder nicht. Nun waren wir alle satt und müde und rollten uns ins Hotel um den Nachmittag am Pool oder im Bett zu verbringen. Nach den vielen Eindrücken der letzten Tage hatten wir uns diese Auszeit redlich verdient. Während Dany den Pool vorzog, wählten Jessi und Richi das Bett. Dany schwamm ein paar Runden im Pool und hat dann endlich den mitgenommenen Roman „Toxic“ begonnen. Da wir Abends noch schick essen gehen wollten hat sich Dany gegen halb 7 wieder Richtung Zimmer aufgemacht. Oben war aber noch in beiden Betten schnarchen angesagt. Also hat Dany erst mal in aller Ruhe geduscht, Haare gewaschen, geföhnt (wovon Jessi dann wach wurde) um festzustellen, dass bei Richi immer noch schnarchen angesagt war. Mittlerweile war es kurz vor 7 und da Dany dachte, dass Richi den Wecker auf  7 Uhr gestellt hat, hat sie sich mal kurz dazu gelegt. Naja mal kurz – nachdem sich Jessi die Zeit im Internet vertrieb schnarchten nun auch Dany und Richi immer noch – um 20 nach 8 klopfte Jessi dann mal leise an. Nach ein paar Minuten kam Dany dann auch schläfrig aus dem Schlafzimmer und auch Richi wachte auf.
Nach der Familienpizza von Mittags reichte unser Hunger einfach nicht für eines der großen Buffets, die zudem um 10 auch meist schon schließen, aus. Wir entschieden uns für Down Town Las Vegas und fuhren zur Fremont Street.


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Hier werden zu jeder vollen Stunde Lightshows an den Himmel der überdachten Passage projiziert. Nach der Show war mal wieder Souvenirshoppen angesagt z.B. Magnete, T-shirts... Im Casino wurden noch ein paar Dollar verzockt. Jessi hat ihren ersten Dollar im Spielcasino an einem der einarmigen Banditen eingesetzt und sofort 9,08$ gewonnen. Diesen Gewinn hat sie sich sofort auszahlen lassen und nicht wieder verspielt. Es hat nicht wirklich jemanden interessiert, dass Jessi noch nicht 21 ist. Das Styling hat allerdings auch für mindestens 25 gesorgt – sie sah echt gut aus. Beim nächsten Casino wurde Jessi allerdings bereits beim Reingehen nach dem Alter gefragt. Frech und ganz davon überzeugt hat sie einfach mal 22 behauptet (aber wenn hier keiner den Pass sehen will?). Im Casino gabs dann erst mal kostenlose Drinks und Richi kauft einen 1 yard großen Frozen White Russian, der für uns alle 3 reicht und super lecker war. Mittlerweile wars schon wieder Mitternacht, wir sehen die letzte Lightshow am Passagenhimmel und machen uns auf den Weg zum Auto um zum Hotel zurückzufahren. Da wir aber alle so ausgeruht sind packen wir unsere Koffer alle fix und fertig um am nächsten Morgen frühstmöglich zum Grand Canyon aufzubrechen.




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